ash borer oåterkallelig gate recension

nichts weiter als das machen, was seinerzeit von immortal, satyricon, burzum und so manch anderen, damals ebenfalls noch zum Underground zählenden Acts. Denn ehrlich gesagt gab es diese Post Black Metal-Einschübe, die ambient-artigen Parts und doomigen Passagen bereits in jener Ära, somit ist das, was die mysteriös mit R, M, K, A und N bepseudonymten Musiker auf ihrem Nachfolgealbum zum selbstbetitelten Debüt von sich geben, keinesfalls neu. Entweder begehen sie eigenwillige Wege, oder aber tönen sie so, als wollten sie direkt an die norwegischen Frühneunziger anknüpfen. Cold Of Ages ist - trotz eines eher hohen Melodieanteils und der nicht nur den Songlängen zu verdankenden Epik - ein extrem rohes Stück Waldschratbraten, das durch ein auf höchster Stufe brutzelndes Höllenfeuer gejagt wird und so wunderbar in den Ohren knuspert. Und das ist am Ende das Wichtigste.

Fazit: So derb und doch rysk soppa recept so schön. Die usbm-Bands sind ja schon so ein Fall für sich. So hässlich und doch so edel. Muss es auch nicht, denn das emotionale, rabiate Werk. So wie die 2008 gegründeten. Es ist qualitativ weit oben, es berührt, es verströmt eine echte Atmosphäre und es beschert beim Hören ein erhebendes Gefühl. Nur in etwas epischere Länge breitgewalzt. The Irrepassable, gate. Long awaited DLP edition. Ash Borer's, the Irrepassable, gate. Released by Profound Lore Records.

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